Jörg Reschke, 23
Tätigkeitsbereiche in der bSJB:
Leitung des Bereichs Qualifizierung
Was ist mein ganz persönliches Verständnis von Jugendbeteiligung, warum ist Jugendbeteiligung für mich wichtig?
Bürgerbeteiligung im ganzen ist in meinem Verständnis für eine breit getragene Demokratie unerlässlich. Der Jugendbeteiligung als Unterform davon gilt ein besonderes Interesse, da sie uns am Nächsten ist und weil die Jugendlichen von allen in der Gegenwart getroffenen Entscheidungen die Konsequenzen am längsten tragen.
Welches waren die fünf wichtigsten Etappen in meinem Leben?
- In der vierten Klasse begann es mit einer Klassenzeitung, mündete im Alter von 14 in mehreren Jahren Landesvorstand der Jungen Presse Schleswig-Holstein und brachte mich mit ersten ernsthafteren Projekterfahrungen auf diesen Weg.
- Im elften Schuljahr reichte mein Terminkalender für die Vielzahl an Projekten, Organisationen und Treffen nicht mehr aus. Es war eine sehr spannende und spannende Zeit, die mich erstmals über Schleswig-Holstein hinaus vernetzte.
- Mit dem Aufbau der regionalen Servicestelle Jugendbeteiligung konnte ich wertvolle Erfahrungen sammeln, viele Menschen und Ideen anstoßen sowie Projekte und Wissen in die Praxis umsetzen.
- Abbruch des Freiwilligen Sozialen Jahres in Sarajevo, weil meine persönlichen Prinzipien und die der Entsendeorganisationen aufeinander stießen. Verbiegen werde ich mich nicht.
- Die schnelle Rückkehr nach Deutschland und ganz schnell Wiederaufnahme im SJB-Team, verbunden mit dem Umzug nach Berlin.
Was war mein erstes Projekt, was ich in meinem Leben mit geplant und / oder durchgeführt habe?
In der vierten Klasse wollten wir ein großes Schulfest machen mit allen fünf Abgangsklassen, anstatt das jede Klasse ihr eigenes Abschlussfest durchführt. Viele Ideen haben wir zusammengetragen und der Direktor war auch sehr offen dafür, allerdings hat sich dann in einer Urabstimmung eine Klasse dagegen entschieden.
Durch welchen Anlass bin ich zur Servicestelle Jugendbeteiligung gekommen?
Über Landesschülervertretung und Jugendpresse lernte ich auf den Politiktagen die jugendlichen "Macher" kennen, wurde vernetzt und wurde dann bei den folgenden Jugendmedientagen ein Infoscout zweiter Stunde.
Wie stelle ich mir meine zukünftige Arbeit in der SJB vor?
Herausfordernd, kreativ, bewusst, spannend und immer ein bisschen spaßig
Was mache ich, wenn ich nicht in der Servicestelle arbeite?
Manchmal essen und schlafen, Musik hören, Freunde treffen und kreativ weiterspinnen.
