Matthias "Matti" Köpke, 21
Was ist mein ganz persönliches Verständnis von Jugendbeteiligung, warum ist Jugendbeteiligung für mich wichtig?
Politik darf nicht über Jugendliche gemacht werden, sondern mit ihnen. Was heißt, jeder hat das Recht, sich für das einzusetzen, was ihn betrifft. Und genau das ist doch die beste Motivation: Wenn ich etwas verändern kann und Ergebnisse erziele, im Kleinen wie im Großen, dann packe ich`s an. Nicht die anderen machen lassen und schauen, was dabei rum kommt, selber machen ist die Devise.
Durch welchen Anlass bin ich zur Servicestelle Jugendbeteiligung gekommen?
Als ich im September 2005 mein FSJ im Stadtteilzentrum "Schloss Biesdorf" in Marzahn - Hellersdorf ableistete, kam ich seit dem ersten Tag nicht mehr an WEP, der dortigen regSJB, vorbei. Und seitdem bin ich bei WEP dabei. Nach zwei Jahren führte mein Weg auch in die bSJB.
Was waren die fünf wichtigsten Etappen in meinem Leben?
Zuerst sicher der Auszug von zu Hause, endlich war ich frei, das zu tun, was ich wollte. Kurz darauf hatte ich das Abitur in der Tasche und verließ die Provinz, um nach Berlin zu ziehen. Die Stadt mit all ihren Möglichkeiten hatte eine unglaublich befreiende Wirkung. In einem Jahr in der eigenen Entwicklung wesentlich voran kommen, viel erleben und Spaß haben, konnte ich jetzt im Freiwilligen Sozialen Jahr in der Kultur. Wichtig war dabei auch, zu WEP zu stoßen und seitdem im Team zu sein. Die nächste Etappe war die Zulassung zum Studium und schlussendlich - nicht zu vergessen - der Kauf meines Plattenspielers.;)
Was mache ich, wenn ich nicht in der Servicestelle arbeite?
In meiner Freizeit sammle und höre ich Schallplatten, lese recht viel, treffe mich mit Freunden und singe in einem kleinen, aber feinen, Gospelchor in Berlin - Johannisthal.

