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Kooperationsprojekte gegen Menschenfeindlichkeit gesucht

12.09.2007: Bis zum 01.10. bei der Amadeu Antonio Stiftung bewerben!

Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit umfasst Einstellungen wie Rassismus, Fremdenfeindlichkeit, Antisemitismus, Sexismus und auch Feindlichkeit gegenüber Menschen, die von der Mehrheitsgesellschaft als "anders" definiert werden, wie z.B. Schwule und Lesben, Behinderte oder Obdachlose. Die Amadeu Antonio Stiftung legt nun ein neues Förderprogramm "Living Equality - Interventionen gegen gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit und Antisemitismus" auf.

Dafür hat die Amadeu Antonio Stiftung einen Verbund verschiedener bundesweit engagierter Organisationen gebildet, die unterschiedliche Kompetenzen und Erfahrungen einbringen. Dazu gehören die Bundesarbeitsgemeinschaft der RAA - Regionale Arbeitsstellen für interkulturelle Bildung, Jugendarbeit und Schule, das Zentrum Demokratische Kultur, das bundesweite Netzwerk Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage und der Landesverband der Sinti und Roma in Baden-Württemberg. Unterstützung erhält das Gesamtprogramm von der Ford Foundation aus New York und der Freudenberg Stiftung aus Weinheim. Ansatzpunkt des Projektverbundes ist die Stärkung der Gleichwertigkeits- und Menschenrechtsorientierung und einer damit verbundenen Anerkennungskultur. Im Rahmen des Projektes sollen insbesondere aktuelle Formen von Antisemitismus, Rassismus, Antiziganismus, Sexismus und Rechtsextremismus bekämpft werden.

Lokale Kooperationspartner und Projektförderung

Gesucht werden lokale Kooperationspartner, die einzelne oder mehrere Elemente der Gruppenbezogenen Menschenfeindlichkeit bearbeiten, lokale Initiativen und Projekte anregen und vernetzen. Dafür stehen Honorarmittel zur Verfügung. Die Stiftung ist auch daran interessiert, im Rahmen der Aktionswochen gegen Antisemitismus, die die Amadeu Antonio Stiftung jedes Jahr bundesweit anregt, längerfristige Partner zu gewinnen.

Die Stiftung nimmt auch Anträge von Organisationen, Initiativen und Projekten entgegen, die innovative Ansätze gegen einzelne oder mehrere Elemente der Gruppenbezogenen Menschenfeindlichkeit in einzelnen Projekten bearbeiten. Für diese Projekte stehen Förderung bis zu 2.500 Euro zur Verfügung.

Weitere Informationen und Antragsfrist

Die Mittel für die lokalen Kooperationspartner und die Projektförderungen werden in zwei Runde vergeben. Antragsschluss für die erste Runde ist der 1.10.2007 und für die zweite Runde der 31.12.2007. Weitere Informationen sind im Internet unter hier verfügbar.

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