Ergebnisse des Vernetzungstreffen vom 17.-19. Dezember 2004
22.12.2004: Kurzübersicht
GEMEINSAME STÄDTEAKTIONEN
Die Städte Halle, Wittenberg, Magdeburg und Dresden werden neben der Vernetzung der Städte untereinander besonderen Wert auf gemeinsame Städteaktionen legen, um mehr Jugendlich für die Servicestelle zu gewinnen. Wittenberg und Halle haben eine gemeinsame Ideenwerkstatt geplant. Wittenberg, Halle und Magdeburg wollen zu einem Volksentscheid im Land Sachsen-Anhalt bei einer Flyeraktion zusammenarbeiten. Von Magdeburg ist eine externe Moderation bei einem Qualifizierungsseminar zum Thema "Konzepte schreiben" erwünscht, wobei Halle Hilfe angeboten hat. Magdeburg initiierte auch den Wunsch ein Netzwerkstattseminar zum Thema "Wie finde ich Mitglieder?" zu veranstalten. Die Servicestelle Dresden kooperiert mit den Dresdner Stadtschülerrat und kreiert eine Printpublikation für engagierte und interessierte junge Menschen. Kontakt: kathrin.luft@projekt-nws.de
DIE PYRAMIDE
Die Pyramide beschreibt die engere Zusammenarbeit der regionalen Servicestellen Flensburg, Aschaffenburg, Ansbach, Regensburg, Cottbus, Berlin-Lichtenberg und Wuppertal (in Gründung). Die Ideen der regionalen Servicestellen liegen in einer engeren Vernetzung durch persönliche Kontakte, in dem Erstellen von Konzepten für gemeinsame Projekte, im gegenseitigen Kompetenz- und Erfahrungsaustausch durch Coachings und gemeinsame Förderung und Unterstützung von Projekten vor Ort. Die ersten gemeinsamen Schritte werden auf einem Treffen in Flensburg vom 21. - 23. Januar 2005 besprochen und geplant. Kontakt: Stephan Schilling flensburg@jugendbeteiligung.info
EVALUATION UND QUALIFIZIERUNG
Im Zeitraum März-April soll es ein Evaluationsseminar mit 50 Leuten aus regionalen Servicestellen, dem Bundesarbeitskreis "Schüler gestalten Schule", den landesweiten Schülervertretungen und Interessierten aus dem Infoscout-Netzwerk geben. Diese absolvieren gemeinsam eine Evaluationsausbildung und haben die Möglichkeit verschiedene Schwerpunkte zu wählen (regSJB-Arbeit, Projekt-P-Event und -projekte und Ganztagsschulen).
- Die regSJB-Gruppe soll hauptsächlich Methoden für ihre eigene Arbeit mit nach Hause nehmen.
- Die Projekt-P-Gruppe beschäftigt sich mit der Ausarbeitung von Evaluationsmethoden für den Projekt-P-Event und die im Rahmen der Kampagne geförderten Projekte um sie evaluieren und beraten zu können.
- Die Teilnehmer der Ganztagsschulgruppe sollen dazu befähigt werden die Entwicklung von Ganztagsschulen in ihren jeweiligen Bundesländern aus jugendlicher Perspektive zu evaluieren. Sie sollen als Multiplikatoren in Zusammenarbeit mit den jeweiligen Landesschülervertretungen und regSJBen in den Bundesländern, unterstützt durch die regionalen Serviceagenturen der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung im Ganztagsschulprogramm, Evaluationsteams in den Ländern aufbauen, die dann landesspezifisch die Entwicklung der Schulen durch das Investitionsprogramm "Zukunft Bildung und Betreuung" und das Begleitprogramm "Ideen für mehr! Ganztägig lernen." untersuchen, dokumentieren und aus ihrer eigenen Sicht beurteilen.
Ziel der Ausbildung jugendlicher Evaluatoren für Projekt-P soll es sein die Nachhaltigkeit der im Rahmen der Beteiligungskampagne gestarteten und geförderten Jugendprojekte zu sichern. Deshalb sollen im Anschluss an den Event weitere Ausbildungsmodule in Projektmanagement und Fundraising angeboten werden. Die dann ausgebildeten "Projektberater" verfügen über dann über alle notwendigen Kompetenzen um eine qualifizierte Beratung von Jugendlichen für Jugendliche zu leisten und die Projekte bei ihrer Weiterentwicklung und Existenzsicherung zu unterstützen. Die Ausbildung soll im Rahmen einer Sommerakademie stattfinden, bei der im Laufe einer Woche ein Vielzahl an weiteren Qualifizierungsmodulen (z.B. Moderation (auch für besondere Methoden wie z.B. Zukunftswerkstatt und Open Space), Wissens- und Informationsmanagement, Onlinekommunikation und -zusammenarbeit…) angeboten werden. Der Rahmen einer solchen Sommerakademie bietet viele Vorteile:
- es kommen viele Jugendliche aus den unterschiedlichsten Organisations- und Interessenshintergründen zusammen und lernen gemeinsam und tauschen sich aus
- es können viele Qualifizierungsmodule innerhalb kürzester Zeit angeboten und wahrgenommen werden
- es entstehen geringere Kosten als bei einer größeren Anzahl von Einzelseminaren
- es besteht die Möglichkeit das neu erworbene Wissen gleich im Rahmen einer Open-Space-Phase in konkrete Projektideen umzusetzen uvm...
Eine solche Sommerakademie könnte also zu einem großen Happening für die Netzwerke der SJB werden und einen Großteil der vorhandenen Qualifizierungsbedarfe decken. Ideen für Themen, Termine
Weitere Infos zum Vernetzungstreffen: r.bretzger@jugendbeteiligung.info
