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Konzept zum Infoscout-Netzwerk

Im Folgenden findet Ihr unser Konzept zum Infoscout-Netzwerk.

     

Effektive Stärkung von Jugendbeteiligung kann am besten durch Beratung und Unterstützung vor Ort erfolgen. Daher werden dem Konzept der bundesweit agierenden Servicestelle Jugendbeteiligung folgend im gesamten Bundesgebiet regionale Servicestellen eingerichtet. In Anerkennung ihrer Lebenskompetenz bilden dabei Jugendliche selbst Ansprechstellen zum Thema Jugendbeteiligung.

Dafür existiert ein bundesweiter Infoscoutpool. Infoscouts sind selbst aktive Jugendliche, die als regionale Ansprechpartner vor Ort agieren und untereinander für einen effektiven Informationsfluss vernetzt sind.

Der Infoscoutpool soll ein möglichst großes Netzwerk von aktiven Jugendlichen werden. Jugendliche aus verschiedenen (oder auch gar keinen) Organisationen, die sich in den verschiedensten Themenbereichen engagieren - egal ob auf lokaler, Länder- oder Bundesebene - sollen Bestandteil des Pools sein. Dieses Netzwerk steht dann als Angebot für alle zur Verfügung, die kompetente Jugendliche brauchen. Ein großer, junger Think-Tank, der für verschiedene Aufgaben eingesetzt werden kann. Sei es die Teilnahme an einer Konferenz, im Expertengespräch mit einem politischen Entscheidungsträger, die Bewertung von Konzepten oder als Interviewpartner einer Zeitung.

Der Infoscoutpool soll aber auch die Arbeit der Servicestelle Jugendbeteiligung unterstützen und regionalisieren. Die Infoscouts können dabei als Experten vor Ort und Kenner der regionalen Strukturen mit Projekten, die von der Servicestelle Jugendbeteiligung beraten werden, direkten Kontakt halten. Indem diese Beratungsstruktur etabliert und mit bereits bestehenden Strukturen verknüpft wird, werden die regionalen Servicestellen aufgebaut.

Die Struktur der regionalen Servicestellen wird völlig frei von den jeweiligen Initiatorinnen und Initiatoren festgelegt. Denkbare Formen sind Dachverbände, Projektbüros, Netzwerke von Ansprechpartnerinnen und -partnern, Runde Tische, Beteiligungs-Foren, Selbstorganisationen von Jugendlichen, Jugendverbände, Arbeitskreise u.v.a.m.

Aufgabe der regionalen Servicestellen ist es, als Ansprechpartner bestehende Jugendbeteiligungsformen zu unterstützen sowie zu neuen Projekten zu ermutigen und die Umsetzung der Ideen möglich zu machen.

Als Mittlerin zwischen den Akteuren und Organisatorin größerer Vernetzungstreffen initiiert und intensiviert die Servicestelle den direkten Erfahrungs- und Informationsaustausch.

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