Studentischer Dachverband fzs wählt neuen Vorstand
fzs wählt neuen Vorstand Pressemitteilung zur 24. MV
Mitgliederversammlung des studentischen Dachverbandes verabschiedet Arbeitsprogramm
Kassel. Auf der 24. Mitgliederversammlung des freien zusammenschluss von studentInnenschaften (fzs) in Kassel wählten studentische VertreterInnen am Wochenende einen neuen Bundesvorstand. Die Mitglieder des sechsköpfigen Gremiums sind nun Nele Hirsch (Universität Jena), Colin Tück, Harald Pittel (beide RWTH Aachen), Annerose Gulbins (Technische Universität Dresden), Sascha Vogt (Universität Münster)und Christine Scholz (Freie Universität Berlin). Die Delegierten der Hochschulen aus dem gesamten Bundesgebiet verabschiedeten außerdem das Arbeitsprogramm des studentischen Dachverbandes für das kommende Jahr.
Schwerpunkte sind darin u.a. Studienreform, Sozialpolitik und Internationalisierung der Hochschulen. Der fzs wendet sich gegen Reformbestrebungen, die auf Privatisierung der Hochschulen abzielen und StudentInnen zu KundInnen degradieren. Statt dessen fordert er studentische Partizipation bei den anstehenden Reformvorhaben. So setzt sich der Dachverband weiterhin für einen stärkere Einbeziehung studentischer Perspektiven bei der Schaffung eines Europäischen Hochschulraumes, dem sogenannten Bologna-Prozess, ein.
Sozialpolitisch steht eine verstärkte Zusammenarbeit mit dem Deutschen Studentenwerk (DSW) auf dem Programm. Ziel ist, durch mehr Mitgestaltung die sozialen Rahmenbedingungen des Studiums zu verbessern. Denn nur mit ausreichendem und bezahlbarem Wohnraum, preisgünstigen Mensen und einem umfassenden sozialen Beratungsangebot wird der Hochschulzugang auch für Kinder finanzschwacher Familien ermöglicht.
Im Bereich Internationalisierung der Hochschulen arbeitet der fzs im nächsten Jahr verstärkt zu Fremdenfeindlichkeit und zur Situation von ausländischen StudentInnen an den Hochschulen. Gemeinsam mit dem Bundesverband Ausländischer StudentInnen (BAS) organisiert der Dachverband im kommenden Frühjahr ein Festival gegen Rassismus.
Der fzs möchte auch weiterhin seinen Einfluss als studentischer Dachverband in Hochschule und Gesellschaft ausbauen. Dazu gehört die verstärkte Einbeziehung ostdeutscher Hochschulen in die Verbandsarbeit. Mit den Beitritten der Universitäten in Cottbus und Jena ist der fzs mittlerweile in fast allen Bundesländern präsent und vertritt rund 1 Million aller StudentInnen in Deutschland.
Mehr Infos: www.fzs-online.org
